Das Lout-Textsystem [1]
26. Februar 2011
Durch einen Artikel bei Linux Community (auf den ich aber mangels Mitgliedschaft bei der LinuxCommunity keinen Zugriff habe) bin ich das erste Mal mit Lout (The Lout Document Formatting System) in Berührung gekommen. Da ich gerade auf Debian Squeeze umgestellt habe und auch TeX Live mit LaTeX installieren wollte, kommt mir der Hinweis auf Lout gerade passend. Gegenüber TeX/LaTeX sind es deutlich weniger MB, die installiert werden müssen und der Leistungsumfang dürfte für meinen Bedarf, soweit ich dies bisher überblicken kann, ausreichen. Auf jeden Fall ist es ein Versuch wert, zumal es unter Debian Squeeze schnell installiert ist:
apt-get install lout lout-common lout-doc
Danach hat man Version 3.38-1 auf der Maschine. Alles was man mit Lout macht, macht man in der Konsole, nachdem mit einem Editor das von Lout zu verarbeitende »Werk« erstellt wurde. Erste Schritte sind schnell gemacht. Das Beispiel, das man bei Wikipedia findet (das »Ü« wurde durch {@Char Udieresis} ersetzt – dazu später):
@SysInclude {doc}
@Doc @Text @Begin
@Display @Heading {Diese {@Char Udieresis}berschrift wird zentriert und fett gesetzt}
Das ist ein Absatz.
@PP
Das ist ein zweiter Absatz. @I {Dieser Satz wird kursiv gesetzt.}
@End @Text
als beispiel_1 abspeichern und nach Aufruf von
lout beispiel_1 > beispiel_1.ps
in der Konsole, erhält man folgendes Ergebnis:

Screenshot
Layout, Landessprache und Schriftart lassen sich (wie vieles Andere) gestalten. An Dokumenttypen stehen laut User Guide zur Version 3.38-1 folgende zur Verfügung:

Dokumenten-Typen
Ein »Appetitmacher« – Fortsetzung folgt.
Abgelegt in Anwendungen


[...] dann (beispielhaft) so aus: Das »Ü« in »Überschrift« wird so erfasst: {@Char [...]
[...] ruft man in einem Terminal lout mit den erforderlichen bzw. gewünschten Optionen auf. Im 1. Teil sah dies so [...]
[...] Teil 1 sind die Dokumententypen aufgeführt, für die es in Lout Gestaltungsvorlagen bzw. [...]