Tipps

Debian – man pages im Web

Wer kennt ihn nicht, den Spruch: »Read the fucking manual!« (abgekürzt: RTFM), der immer dann kommt, wenn Fragen in Foren gestellt werden, die sich aus dem Handbuch (oder bei UNIX/Linux-Anwendungen) den sog. man pages beantworten. Fundstellen für man pages gibt es einige im Web – jetzt gibt es eine weitere von Debian.

Die aus dem Debian Paketarchiv extrahierten Handbuchseiten lassen sich nach Schlagwort, Man-Sektion und Debian-Release durchsuchen. Es sind verschiedene Sprachen, beispielsweise Englisch, Deutsch und Russisch im Angebot, daneben Ausgabeformate von Ascii über HTML bis PDF, die aber noch nicht perfekt funktionieren. Außerdem ist die Apropos-Suche in den Manpages möglich.
(via Linux Magazin)

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Briefe mit HTML und wkhtmltopdf erstellen

Als ich neulich mal wieder an einer Website rumbosselte und dabei auch die Einbindung von Webfonts ausprobierte (was simpel und hier gut beschrieben ist), ging mir beim ausprobieren diverser Fonts so durch den Kopf, dass das doch auch eine nette Möglichkeit ist, Briefe individuell zu gestalten. Es gibt ja eine fast unüberschaubare Masse an Webfonts (z.B. hier bei Fontsquirrel, mit CSS-Vorgaben in den zip.Dateien; dort findet sich auch ein Fontgenerator, mit dem man aus eigenen Fonts Webfonts erstellen kann), die eigentlich keinen gestalterischen Wunsch offen lassen.

Brief mit HTML und wkhtmltopdf erstellen

Wie auch für Websites, erstellt man erst einmal eine Briefformatvorgabe mittels CSS, was sehr schnell geht, da relativ wenige Vorgaben zu machen sind. Ich habe mir diverse CSS-Dateien erstellt – für private Briefe, private, aber eher formelle Briefe und für 'amtliche' Briefe. Korrespondierund dazu gibt es jeweils eine HTML-Musterdatei, in die ich nur noch die variablen Angaben eingeben muss.
Die Maßangaben für Abstände in der CSS sollten in cm vorgenommen werden, nicht in % oder px. Das ist einfach zu ermitteln, wenn man sich ein DIN-A4-Blatt zur Hand nimmt. Wer es genau und ohne nachmessen wissen will, findet hier eine Maßvorgabe.

Ich drucke dann nicht die so erstellte Website aus, sondern wandele diese mit mkhtmltopdf (Paket ist auch in den Ubuntuquellen) in eine PDF-Datei um ($ mkhtmltopdf "dateiname.html" "dateiname.pdf"), so dass ich vor dem Ausdruck genau kontrollieren kann, ob alles so ist, wie es sein sollte. Das ist auch sehr hilfreich bei der Erstellung der Musterdateien, da ich sehr schnell zwischendurch mal testen kann, wie das Endprodukt aussieht. Etwas probieren muss ich dann – je nach Textlänge – beim Seitenumbruch, aber auch das geht anhand der PDF sehr zügig, zumal die meisten Briefe nicht über mehrere Seiten gehen.
Ich habe in den CSS-Dateien die @font-face-Vorgaben für alle Fonts, die ich verwenden will, aufgenommen und kann dann schnell mal die Schriftarten ändern/ausprobieren.

Eine weitere Möglichkeit, die diese Methode der Brieferstellung bietet, ist die problemlose Einbindung von Grafik in den Brief, was ebenfalls einiges an Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

Natürlich lassen sich Briefe auch mit TeX oder Lout erstellen (was sicher der professionellere Weg ist), aber die hier skizzierte HTML-Variante geht schnell und ist meiner Ansicht nach einfacher zu bewältigen, denn TeX oder Lout erfordern einiges mehr an Einarbeitung.

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