Siehe auch hier >>>
Mittwoch, 30. November 2011 | Permalink
Diese e-mail von AVAAZ.org erreichte mich gestern Abend – wegen der Bedeutung des Sachverhalts bringe ich sie hier im vollen Wortlaut (und habe sie somit weiter gesandt):
Wahnsinn — 800.000 Unterschriften in nur wenigen Tagen, der US-Kongress beginnt zu zögern und ein Senator wird die Abstimmung durch stundenlanges Vorlesen der Namen unserer Petition blockieren!! Gemeinsam erreichen wir 1 Million – senden Sie diese E-Mail an alle weiter —
Liebe Freundinnen und Freunde,
Gerade berät der US-Kongress über ein Gesetz, das ihm eine weltweite Internet-Zensur erlauben würde – mit einer schwarzen Liste, die auf YouTube, WikiLeaks und sogar Gruppen wie Avaaz abzielen könnte!
Das Gesetz würde es den USA erlauben, Internetanbieter zur Sperrung von Webseiten zu zwingen – wenn auch nur der Verdacht einer Verletzung eines Urheberrechts oder Markenzeichens besteht, oder wenn ein Anbieter die Aktivität der Nutzer nicht ausreichend überwacht. Da sich der Großteil der Datenbank- und Hardwarebetreiber in den USA befinden, würde diese schwarze Liste für uns alle eine Bedrohung des freien Internets darstellen.
Die Abstimmung könnte jeden Moment stattfinden, aber wir können sie aufhalten — Unterstützer im US-Kongress wollen die Meinungsfreiheit schützen und haben uns gesagt, dass ein weltweiter Aufschrei der Empörung ihnen den Rücken stärken würde, und einer von ihnen — Senator Wyden – sagt, dass er die Abstimmung über das Gesetz blockieren möchte, indem er die Namen aller Unterzeichner vorliest, bis die Zeit abgelaufen ist. Lassen Sie uns jetzt überall auf der Welt Stimmen sammeln und eine noch nie dagewesene Petition aufbauen. Klicken Sie auf den Link zum Unterzeichnen und senden Sie diese E-Mail an alle weiter:
http://www.avaaz.org/de/save_the_internet/?cl=1420866776&v=11318
Jahrelang hat die US-Regierung Länder wie China und Iran für ihre Internet-Kontrolle verurteilt. Doch nun könnten die Auswirkungen von Amerikas neuen Zensurgesetzen viel schwerwiegender sein – indem Webseiten für jeden Internetnutzer auf der Welt blockiert werden.
Letztes Jahr wurde ein ähnliches Internet-Zensurgesetz verhindert, bevor es den Senat erreichte, aber jetzt ist es in einer neuen Form zurückgekehrt. Urheberrechte existieren bereits und werden gerichtlich vollstreckt. Doch dieses Gesetz geht viel weiter – es gibt der Regierung und Großkonzernen die Macht, Anbieter und Suchmaschinen zum Blockieren von Webseiten zu zwingen, wenn nur ein Verdacht besteht, ohne Prozess oder Beweis, dass eine Straftat vorliegt!
Befürworter der Meinungsfreiheit in den USA haben bereits Alarm geschlagen, und einige Senatoren versuchen, genug Unterstützung zu sammeln, um dieses gefährliche Gesetz aufzuhalten. Wir dürfen keine Zeit verlieren. Stärken wir ihnen den Rücken um sicherzustellen, dass Amerikas Gesetzgeber das Recht auf ein freies und offenes Internet schützen — unerlässlich für den weltweiten Gedankenaustausch, Kommunikation, und gemeinsame Arbeit an der Welt, die wir alle wollen. Unterzeichnen Sie unten um US-Zensur zu stoppen und unser Internet zu retten:
http://www.avaaz.org/de/save_the_internet/?cl=1420866776&v=11318
Ob beim arabischen Frühling oder der weltweiten Occupy-Bewegung – die vergangenen Monate zeigen uns, wie das Internet die Welt wachrütteln, vereinen und verändern kann. Wenn wir uns jetzt alle dafür einsetzen, können wir diesen neuen Angriff auf Internet-Freiheit aufhalten. Wir haben’s schon einmal geschafft – in Brasilien und Italien haben Avaaz-Mitglieder wichtige Erfolge für ein freies Internet errungen. Lassen Sie uns auch global aktiv werden und gemeinsam die größte Gefahr, die das Internet bisher gesehen hat, bekämpfen.
Voller Hoffnung,
Luis, Dalia, Diego, Emma, Ricken, Aaron, Antonia, Benjamin und das ganze Avaaz-Team
Weitere Informationen:
USA: bisher unerreichte Web-Zensur droht (Die Presse)
http://diepresse.com/home/techscience/internet/708838/USA_Bisher-unerreichte-WebZensur-droht?_vl_backlink=/home/techscience/internet/index.doInfografik: SOPA – weltweite Internetzensur aus den USA (Vasistas blog)
http://vasistas-blog.net/2011/11/16/infografik-sopa-weltweite-internetzensur-aus-den-usa/USA: Entwürfe für Anti-Piraterie-Gesetz eingebracht (Golem.de)
http://www.golem.de/1110/87333.htmlSOPA: Die USA auf weltweitem Feldzug (Netzpolitik.org)
http://netzpolitik.org/2011/sopa-die-usa-auf-weltweitem-feldzug/Op-Ed: Schwarze Liste erlaubt es Webseiten vom Internet zu sperren (Digital Journal auf Englisch)
http://digitaljournal.com/article/313463Katastrophales IP-Gesetz ist zurück – Und es ist schlimmer denn je (EFF, auf Englisch)
https://www.eff.org/deeplinks/2011/10/disastrous-ip-legislation-back-%E2%80%93-and-it%E2%80%99s-worse-everImmer mehr Opposition gegen den “Stop Online Piracy Act” (auf Englisch)
https://www.cdt.org/report/growing-chorus-opposition-stop-online-piracy-actAvaaz.org ist ein 10 Millionen Menschen umfassendes, weltweites Kampagnennetzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen, auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. (“Avaaz” bedeutet “Stimme” oder “Lied” in vielen Sprachen.) Avaaz Mitglieder gibt es in jeder Nation der Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen.
Mittwoch, 16. November 2011 | Permalink
GERHART BAUM in der FAZ:
Computer sind der Inbegriff der Privatsphäre. Um sie zu schützen, reicht es nicht mehr, auf Fachleute zu vertrauen. Wir brauchen eine neue Bürgerbewegung.
Zum kompletten Artikel >>> bei FAZ.NET
Samstag, 2. April 2011 | Permalink
Gegen geplante Obsoleszenz, gegen die Wegwerfgesellschaft:
Zur Homepage von ifixit.com
Mittwoch, 1. Dezember 2010 | Permalink
So langsam glätten sich die Wogen um ein Gesetz, welches nicht vollziehbar ist? Der »gewöhnliche« Blogger wie ich, muss wohl nichts unternehmen; ggf. werde ich mein Impressum zum 01.01.2011 ergänzen.
Wer sich eingehend informieren will, schaut hier nach:
Lesepflicht für alle: 17 Fragen zum neuen JMStV
JMStV: dont panic, Blogger brauchen keine Alterskennzeichen
Blog macht wegen neuem Jugendschutzgesetz dicht [Updates]
JMStV: Bundesländer beschließen juristisches Minenfeld für Blogger (Update)
JMStV Novellierung: Herkunft und Gründe
Weitere Problematik in diesem Zusammenhang:
Ist es die Aufgabe der Eltern, sich darum zu kümmern, dass ihre Kinder sich nicht mit Dingen beschäftigen, die jugendgefährdend sind oder ist das Aufgabe der Politik (was geschieht mit Websites, die nicht unter die deutsche Gesetzeshoheit fallen)?
Wird hier unter dem Deckmantel »Schutz der Kinder« ein Gesetz lanciert, welches dann zu ganz anderen Zwecken missbraucht werden kann; wird hier ein »Präzedenzfall« geschaffen?
Montag, 18. Oktober 2010 | Permalink
Via Pro Linux:
Am 12. Februar 2011 findet der 5. Linux-Informationstag in Oldenburg von 11.00 bis 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten der KDO statt. Die Veranstaltung umfasst Vorträge und Ausstellungen rund um GNU/Linux und freie Software. Sie wird mit Unterstützung des Zweckverbandes KDO und des ffis e.V. organisiert. Der Eintritt ist frei.
Gesucht werden Aussteller, die mit einem Stand auf der Veranstaltung vertreten sein möchten. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Vorträge einzureichen und sich damit einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren. Zusätzlich ist die Durchführung von Workshops am Sonntag möglich. Vorgaben zu den Themen der Vorträge und Workshops werden nicht gegeben. Auch Sponsoren und weitere Helfer können die Veranstaltung noch unterstützen.
Freitag, 4. Juni 2010 | Permalink
Es wird ja schon fleissig im Web »geflattrt« und es gibt Veröffentlichungen zu den erreichten Beträgen. Diese sind, soweit ich sie gesehen habe, sehr »übersichtlich«, aber dieser Dienst steckt ja auch noch in den «Kinderschuhen«. Aber um das, was da erzielt wird, geht es mir auch nicht; auch nicht darum, ob der Dienstanbieter damit »abzockt«.
Interessant sind hier zwei Aspekte, die mich – wenn ich mal so schreiben darf – irritieren.
Der eine: Der Dienst basiert auf Freiwilligkeit, was ja erst einmal positiv ist, und suggeriert, das man mit dem Click etwas honoriert, was man gut findet. Soweit, so gut. überwiegend auch in der Hoffnung, mit den eigenen Artikeln ebenfalls für gut befunden zu werden und so am großen Topf zu partizipieren. Auch nichts gegen zu sagen. Wird sich dadurch etwas ändern? Schreibt der Blogger jetzt mit Blickrichtung »Flattreinnahmen«? Wird das Bloggen zum Gegenstand einer finanziellen Transaktion? Wäre schade, wenn es so käme (wo bliebe dann die Kritik am »es geht nur noch ums Geld«?).
Der andere: Nach meiner Erfahrung gibt es regelmäßig einen Aufschrei in der Blogosphäre, wenn ein Online-Angebot (z.B. eine Zeitung) auf bezahlten Inhalt umstellt. Dort ist es zwar Zwang, da ich andernfalls nicht an die Inhalte ‘rankomme, aber im Ansatz ist es ähnlich zu sehen. Geht die Entwicklung der Blogs auch in diese Richtung – es gibt nur den Teaser kostenfrei, für den kompletten Artikel muss gezahlt werden? Nein Danke! Dann besser ganz aufhören!
By the way: wird Flattr möglicherweise eine neue Copyright-Diskussion initiieren? Darf ich dann als Flattr-Blogger noch ohne weiteres fremde Inhalte zitieren, die mir dann Geld bringen, ohne dass ich dafür zahle?
(Stellvertretend für die Diskussion im Web ein Artikel bei keimform.de).
Donnerstag, 3. Juni 2010 | Permalink
LobbyControl übergibt am 7. Juni zusammen mit den Bündnispartnern dieser Kampagne die Unterschriften der Online-Protestaktion für eine Reform der Parteienfinanzierung. Am 7. Juni findet nun im Innenausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung zum Thema Partei-Sponsoring statt.
Mehr als 24.000 Menschen haben den gemeinsamen Appell von LobbyControl, Mehr Demokratie e.V., Campact und Transparency International schon unterschrieben. Noch ist Gelegenheit, sich dem Protest anzschließen – hier geht es zur Unterzeichnung!
Gerade die politisch »stürmischen« Zeiten, die wir gerade erleben, machen deutlich, dass der Einfluss großer Spender begrenzt werden muss.
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