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Das Lout-Textsystem [3]
28. Februar 2011
Bitte Folgendes beachten (gilt für sämtliche Lout-Artikel):
Die Verwendung des hier zu Lout geschriebenen geschieht auf eigene Gefahr. Es wird keinerlei Haftung dafür übernommen, falls es durch Anwendung dieser Ausführungen zu Schäden kommt!
Einige grundsätzliche Dinge {2}
Output
Um aus einer Datei mit den Lout-Formatierungen ein Dokument, ein Endprodukt zu generieren, ruft man in einem Terminal lout mit den erforderlichen bzw. gewünschten Optionen auf. Im 1. Teil sah dies so aus:
lout beispiel_1 > beispiel_1.ps
Dies besagt, dass aus der Datei beispiel_1 (welche den Text mit Lout-Formatvorgaben enthält) die Datei beispiel_1.ps erzeugt werden soll. Neben dem Dateiformat .ps, lassen sich aber auch noch weitere Formate erzeugen. Laut der man page zu Lout gibt es folgende Optionen:
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Das Lout-Textsystem [2]
27. Februar 2011
Einige grundsätzliche Dinge {1}
Spezielle Zeichen
Folgende Zeichen haben in Lout eine spezielle, steuernde Bedeutung und müssen, sofern sie ausserhalb dieser speziellen Bedeutung verwendet werden sollen, mit double quotes markiert werden.
Diese speziellen Zeichen sind:
⁄ | & { } # @ ^ ∼ \ "
Soll also die öffnende geschweifte Klammer als öffnende geschweifte Klammer im Text erscheinen, muss sie so erfasst werden: "{"
Darüber hinaus gibt es Sonderzeichen, die in Lout eine spezielle Kodierung verlangen, wie z.B. die deutschen Umlaute oder Zeichen, für die es keine Tastaturbelegung gibt. Aber auch Zeichen, für die es Tastaturbelegungen gibt, können codiert erfasst werden. Einzelheiten können dem Userguide entnommen werden. Beispielhaft hier einige Screenshots aus dem Guide.
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Das Lout-Textsystem [1]
26. Februar 2011
Durch einen Artikel bei Linux Community (auf den ich aber mangels Mitgliedschaft bei der LinuxCommunity keinen Zugriff habe) bin ich das erste Mal mit Lout (The Lout Document Formatting System) in Berührung gekommen. Da ich gerade auf Debian Squeeze umgestellt habe und auch TeX Live mit LaTeX installieren wollte, kommt mir der Hinweis auf Lout gerade passend. Gegenüber TeX/LaTeX sind es deutlich weniger MB, die installiert werden müssen und der Leistungsumfang dürfte für meinen Bedarf, soweit ich dies bisher überblicken kann, ausreichen. Auf jeden Fall ist es ein Versuch wert, zumal es unter Debian Squeeze schnell installiert ist:
apt-get install lout lout-common lout-doc
Danach hat man Version 3.38-1 auf der Maschine. Alles was man mit Lout macht, macht man in der Konsole, nachdem mit einem Editor das von Lout zu verarbeitende »Werk« erstellt wurde. Erste Schritte sind schnell gemacht. Das Beispiel, das man bei Wikipedia findet (das »Ü« wurde durch {@Char Udieresis} ersetzt – dazu später):
@SysInclude {doc}
@Doc @Text @Begin
@Display @Heading {Diese {@Char Udieresis}berschrift wird zentriert und fett gesetzt}
Das ist ein Absatz.
@PP
Das ist ein zweiter Absatz. @I {Dieser Satz wird kursiv gesetzt.}
@End @Text
als beispiel_1 abspeichern und nach Aufruf von
lout beispiel_1 > beispiel_1.ps
in der Konsole, erhält man folgendes Ergebnis:

Screenshot
Layout, Landessprache und Schriftart lassen sich (wie vieles Andere) gestalten. An Dokumenttypen stehen laut User Guide zur Version 3.38-1 folgende zur Verfügung:

Dokumenten-Typen
Ein »Appetitmacher« – Fortsetzung folgt.
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