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Mitmachen – Aktion gegen Internetzensur!

Diese e-mail von AVAAZ.org erreichte mich gestern Abend – wegen der Bedeutung des Sachverhalts bringe ich sie hier im vollen Wortlaut (und habe sie somit weiter gesandt):

Wahnsinn — 800.000 Unterschriften in nur wenigen Tagen, der US-Kongress beginnt zu zögern und ein Senator wird die Abstimmung durch stundenlanges Vorlesen der Namen unserer Petition blockieren!! Gemeinsam erreichen wir 1 Million – senden Sie diese E-Mail an alle weiter —

Liebe Freundinnen und Freunde,

Gerade berät der US-Kongress über ein Gesetz, das ihm eine weltweite Internet-Zensur erlauben würde – mit einer schwarzen Liste, die auf YouTube, WikiLeaks und sogar Gruppen wie Avaaz abzielen könnte!

Das Gesetz würde es den USA erlauben, Internetanbieter zur Sperrung von Webseiten zu zwingen – wenn auch nur der Verdacht einer Verletzung eines Urheberrechts oder Markenzeichens besteht, oder wenn ein Anbieter die Aktivität der Nutzer nicht ausreichend überwacht. Da sich der Großteil der Datenbank- und Hardwarebetreiber in den USA befinden, würde diese schwarze Liste für uns alle eine Bedrohung des freien Internets darstellen.

Die Abstimmung könnte jeden Moment stattfinden, aber wir können sie aufhalten — Unterstützer im US-Kongress wollen die Meinungsfreiheit schützen und haben uns gesagt, dass ein weltweiter Aufschrei der Empörung ihnen den Rücken stärken würde, und einer von ihnen — Senator Wyden – sagt, dass er die Abstimmung über das Gesetz blockieren möchte, indem er die Namen aller Unterzeichner vorliest, bis die Zeit abgelaufen ist. Lassen Sie uns jetzt überall auf der Welt Stimmen sammeln und eine noch nie dagewesene Petition aufbauen. Klicken Sie auf den Link zum Unterzeichnen und senden Sie diese E-Mail an alle weiter:

http://www.avaaz.org/de/save_the_internet/?cl=1420866776&v=11318

Jahrelang hat die US-Regierung Länder wie China und Iran für ihre Internet-Kontrolle verurteilt. Doch nun könnten die Auswirkungen von Amerikas neuen Zensurgesetzen viel schwerwiegender sein – indem Webseiten für jeden Internetnutzer auf der Welt blockiert werden.

Letztes Jahr wurde ein ähnliches Internet-Zensurgesetz verhindert, bevor es den Senat erreichte, aber jetzt ist es in einer neuen Form zurückgekehrt. Urheberrechte existieren bereits und werden gerichtlich vollstreckt. Doch dieses Gesetz geht viel weiter – es gibt der Regierung und Großkonzernen die Macht, Anbieter und Suchmaschinen zum Blockieren von Webseiten zu zwingen, wenn nur ein Verdacht besteht, ohne Prozess oder Beweis, dass eine Straftat vorliegt!

Befürworter der Meinungsfreiheit in den USA haben bereits Alarm geschlagen, und einige Senatoren versuchen, genug Unterstützung zu sammeln, um dieses gefährliche Gesetz aufzuhalten. Wir dürfen keine Zeit verlieren. Stärken wir ihnen den Rücken um sicherzustellen, dass Amerikas Gesetzgeber das Recht auf ein freies und offenes Internet schützen — unerlässlich für den weltweiten Gedankenaustausch, Kommunikation, und gemeinsame Arbeit an der Welt, die wir alle wollen. Unterzeichnen Sie unten um US-Zensur zu stoppen und unser Internet zu retten:

http://www.avaaz.org/de/save_the_internet/?cl=1420866776&v=11318

Ob beim arabischen Frühling oder der weltweiten Occupy-Bewegung – die vergangenen Monate zeigen uns, wie das Internet die Welt wachrütteln, vereinen und verändern kann. Wenn wir uns jetzt alle dafür einsetzen, können wir diesen neuen Angriff auf Internet-Freiheit aufhalten. Wir haben’s schon einmal geschafft – in Brasilien und Italien haben Avaaz-Mitglieder wichtige Erfolge für ein freies Internet errungen. Lassen Sie uns auch global aktiv werden und gemeinsam die größte Gefahr, die das Internet bisher gesehen hat, bekämpfen.

Voller Hoffnung,

Luis, Dalia, Diego, Emma, Ricken, Aaron, Antonia, Benjamin und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

USA: bisher unerreichte Web-Zensur droht (Die Presse)
http://diepresse.com/home/techscience/internet/708838/USA_Bisher-unerreichte-WebZensur-droht?_vl_backlink=/home/techscience/internet/index.do

Infografik: SOPA – weltweite Internetzensur aus den USA (Vasistas blog)
http://vasistas-blog.net/2011/11/16/infografik-sopa-weltweite-internetzensur-aus-den-usa/

USA: Entwürfe für Anti-Piraterie-Gesetz eingebracht (Golem.de)
http://www.golem.de/1110/87333.html

SOPA: Die USA auf weltweitem Feldzug (Netzpolitik.org)
http://netzpolitik.org/2011/sopa-die-usa-auf-weltweitem-feldzug/

Op-Ed: Schwarze Liste erlaubt es Webseiten vom Internet zu sperren (Digital Journal auf Englisch)
http://digitaljournal.com/article/313463

Katastrophales IP-Gesetz ist zurück – Und es ist schlimmer denn je (EFF, auf Englisch)
https://www.eff.org/deeplinks/2011/10/disastrous-ip-legislation-back-%E2%80%93-and-it%E2%80%99s-worse-ever

Immer mehr Opposition gegen den “Stop Online Piracy Act” (auf Englisch)
https://www.cdt.org/report/growing-chorus-opposition-stop-online-piracy-actAvaaz.org ist ein 10 Millionen Menschen umfassendes, weltweites Kampagnennetzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen, auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. (“Avaaz” bedeutet “Stimme” oder “Lied” in vielen Sprachen.) Avaaz Mitglieder gibt es in jeder Nation der Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen.

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Aus der virtuellen Nachbarschaft [37]

Der Streit um die Netzneutralität und die Grundprinzipien des Internet

bei keimform.de

20 Things to Learn About APT With the Free Chapter of the Debian Administrator’s Handbook

bei apt-get install debian-wizard

Xv6: A Simple Unix-like Teaching Operating System

bei OSnews

Book Excerpt: A Practical Guide to Fedora and Red Hat Enterprise Linux

bei Linux Journal

The road to browserchoice.eu

bei Free Software Magazin

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Der baldige Tod der Blog-Suche

Doc Searls beklagt bei Linux Journal (The Near-Death of Blog Search) den baldigen Tod der Blog-Suche.
Artikel aus Blogs werden nicht mehr oder nur sehr schwierig gefunden, verschwinden unter Bergen von Geschwätz. Aber er ist der Meinung (oder Hoffnung), dass das Solide trotzdem eine Chance hat – aber man muss die Möglichkeit haben, es zu finden.

This is what Twitter hath wrought. And Facebook to a lesser extent. They’ve buried real news — stuff worth keeping around — under a mountain of buzz, all of which melts away after minutes, weeks or, at the most, months.

But the durable stuff still matters. Journalism, compromised and corrupted as it has become, still matters. Perhaps more than ever. And that means journals like this one, and the long-form voices of bloggers, still matter too. But only to the degree that the work can still be found.

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Anonym durchs Netz mit Tails

Tails ist ein Live System, das dafür geschaffen wurde, unabhängig vom bereits installierten Betriebssystems eines Computers von einer CD oder einem USB-Stick aus zu arbeiten. Mit Tails kann man im Web unterwegs sein, ohne daß jemand die Internetverbindung nachvollziehen kann, welche Seiten man besucht. Der tatsächliche Standort kann nicht ausfindig gemacht werden. Zu beachten sind die Warnungen der Entwickler, wogegen Tails nicht schützen kann, wie man die Anonymität verlieren oder unerwünscht Spuren hinterlassen kann.
Mehr dazu auf der Homepage von Tails und in diesem Artikel (Linux Distro: Tails – You Can Never Be Too Paranoid) von Michael Reed bei LinuxJournal.

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Twitter, Facebook und Co. während der Arbeitszeit

Jeder Zweite nutzt soziale Netzwerke während der Arbeitszeit – so lautet das Fazit einer Umfrage des Personaldienstleisters Randstad unter 810 deutschen Arbeitnehmern unterschiedlicher Branchen.

Demnach haben 48 Prozent der Befragten während der Arbeitszeit Zugang zu sozialen Netzwerken. Die Chefs lassen ihnen der Umfrage zufolge weitgehend freie Hand: So berichteten nur knapp vier von zehn Arbeitnehmern über klare Regeln zur Social-Media-Nutzung seitens der Chefs.

Die Quote dürfte höher sein, denn die Chefs werden nicht wissen, welcher seiner Angestellten ein Smartphone nutzt und den Zugang über firmeneigene Netze garnicht nutzen muss.

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